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Zuccardi

Zuccardi gehört zu den prägendsten Familien im argentinischen Weinbau. Die Ende des 19. Jahrhunderts aus Italien eingewanderte Familie hatte sich zunächst mit Bewässerungssystemen beschäftigt, ohne die in Mendoza kein Weinbau funktioniert. Parallel zur Erforschung effektiver Bewässerungen, bei denen die Zuccardi die Systeme der Inka optimierten, erwarb Alberto Zuccardi in den 1960er-Jahren im Osten Mendozas ein erstes Weingut.

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Zuccardi
Rotwein • Argentinien • Valle de Uco
Collage: Reben im Valle de Uco, Sebastián Zuccardi, Bodendetail

Quick Info

  • Argentinien
  • Mendoza, Valle de Uco
  • Malbec, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Chardonnay, Sémillon, Bonarda

Robert Parker's Wine Advocate
"The Zuccardis are one of the most thriving winemaking families in Argentina and the world. I have praised their achievements many times in the past, and I can only praise them again now. Their wines just keep getting better." - Luis Gutiérrez

Decanter
"Sebastián took over from his father, José, in 2009 after spending seven vintages working overseas.The result has been a remarkable transformation in the winery’s focus and fortunes, moving away from its traditional base in the heat of eastern Mendoza to the cooler Uco Valley. Under his leadership, the Zuccardis have made a string of exceptional, terroir-driven wines, most notably under the Aluvional and Piedra Infinita brands. More recently, Polígonos, sourced from young vineyards in San Pablo, is very promising too."

James Suckling
"The old school style of winemaking in Argentina is losing ground. I find it as a wine critic harder and harder to like. Why hide great fruit and terroir with overripe fruit, over-extraction and sweet and overpowering oak? You lose the purity and sense of place with wines that are blockbusters, as they were so fondly called years ago, and many of us could not finish a glass. I have met many young winemakers who despise the old style such as Sebastian Zuccardi ... They want to show the world the amazing vineyards they have through refined, focused and clear wines. I applaud them."

Betontanks im Weinkeller von Zuccardi

Zuccardi

Zuccardis Weine waren derart gelungen, dass man die Rebflächen in den 1990er-Jahren auf 600 Hektar vergrößerte. 1990 übernahm Albertos Sohn José die Leitung, der damit begann, die Gewächse international zu exportieren. Und war damit ebenfalls erfolgreich, entsprachen doch Zuccardis Weine genau dem, wie man sich in anderen Ländern vor allem einen argentinischen Malbec vorstellte: von intensiv-dunkler Farbe und mit Röstnoten vom Ausbau in neuen Eichenfässern.

Doch dann kam Sebastián Zuccardi. Mit Albertos Enkel Sebastián hielt zu Beginn der 2000er-Jahre nicht nur die dritte Generation Einzug ins Weingut. Sondern es wehte auch ein neuer Wind. Der junge Winzer gehörte zu einer kleinen Gruppe, die die argentinischen Weine revolutionieren wollten. Gemeinsames Ziel waren Spitzen-Gewächse, die ihre Umgebung widerspiegeln und international für Furore sorgen sollten. Terroir-Weine aus Argentinien eben.

Klar war Sebastián, dass die bestehenden Rebflächen von Zuccardi nicht einzigartig genug waren für das, was er vorhatte. Also suchte er nach Lagen, die seinen Wünschen entsprachen. Fündig wurde er 160 Kilometer weiter südlich, im Valle de Uco, einem kühlen Unterbereich von Mendoza. Dort gehen die Rebflächen bis auf atemberaubende 1.400 Meter Höhe am Fuss der beeindruckenden Andenkulisse hinauf.

Das ist eindeutig ein extremer Ort für Weinbau: die Weinberge befinden sich in einer Wüstenlandschaft, bewässert wird mit dem Wasser aus zwei Flüssen, die durch das Valle de Uco fließen, und Schmelzwasser aus den Bergen. Auch die von großen Steinen geprägten kalkhaltigen Böden sind von den Bergen beeinflusst, so dass es nicht wundert, wenn Sebastián seine Weine "mountain wines" (Bergweine) nennt. Durch die Höhenlage erhalten die Reben tagsüber eine intensive Sonneneinstrahlung und nachts sehr kühle Temperaturen. So reifen die Trauben langsam aus, geraten klein und von intensiver Aromatik, die Weine entsprechend aromatisch, dicht und elegant.

Angebaut wird natürlich Argentiniens Star-Rebsorte Malbec, aber auch die internationalen roten Sorten Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc sowie die weißen Chardonnay und Sauvignon Blanc. Auch unbekanntere Sorten wie die rote spanische Tempranillo, die rote italienische Bonarda und die weiße Bordeaux-Varietät Sémillon wachsen in den Weingärten. Das Portfolio von Zuccardi orientiert sich am französischen Lagen-Modell und reicht von Weinen, die die Region widerspiegeln bis hin zu Gewächsen aus Einzellagen, der absoluten Qualitätsspitze.

Hierfür haben die Zuccardis jeden Winkel ihrer Weinberge aufs Genaueste geologisch untersuchen lassen, um so die perfekte Kombination von Boden und Rebsorten herauszufinden. Zum jungen Team um Sebastián gehören die Winzerin Laura Principiano und Winzer Martin di Stéfano, gemeinsam treiben sie die Arbeit an der weingutseigenen Forschungsanstalt voran.

Im Weinkeller greift man so selten wie möglich ein, die Weine werden spontan vergoren. Für den Ausbau kommen epoxidfreie Betontanks und große gebrauchte Holzfässer zum Einsatz, um den Eigengeschmack der Trauben so pur wie möglich auszudrücken. Derart viel Präzision und Passion bleiben natürlich nicht unbemerkt: regelmäßig werden die Weine von internationalen Kritikern hoch bewertet. Bereits zweimal sind Gewächse von Zuccardi mit den legendären 100 Parker-Punkten ausgezeichnet worden!

Auch im modernen Weingut wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um zeitgenössische Weine mit großem Charakter entstehen zu lassen. Die beeindruckende Architektur aus Kalkstein und Beton, die sich elegant in die spektakuläre Anden-Kulisse einführt, wurde bereits zum dritten Mal in Folge als "Bestes Weingut der Welt" ausgezeichnet worden. Was für eine Kulisse für Höhenlagen-Weine von Weltklasse!