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Martin Müllen begann im Jahr 1986 damit Wein anzubauen und zu keltern. Zunächst war Winzer sein für ihn nur ein Hobby. Erst 1991 entschied er sich dafür, sich mit einem Weingut selbstständig zu machen. Der Bertieb in Traben-Trarbach umfasst heute 4,7 Hektar und liefert seit Jahren konstant exzellente Qualität.
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3 Trauben (3/5) Gault&Millau Weinguide Deutschland 2015
"Sehr guter Erzeuger, der seit Jahren konstant gute Qualität liefert. (…) Jahr für Jahr belegt Martin Müllen, dass er keine Weine für den sofortigen und unkomplizierten Genuss vinifiziert."
Robert Parker’s Wine Advocate
"These are top wines from ancient vineyards in the steepest grands crus sites and they remain absolute bargains even in vintages with minor quantities. I can't see any better wines on the planet that are sold at similarly low prices." - Stephan Reinhardt
Robert Parker’s Wine Advocate
"Among several growers with growing reputations for inspired revivals of vineyards and wine quality (…) Martin Müllen stands out also for his conscientious attempts to revive traditional cellar practices. (…)" - David Schildknecht

Die Rebfläche verteilt sich auf verschiedene Lagen in Kröv (Paradies, Letterlay, Steffensberg), Traben (Würzgarten) und Trarbach, wo mit dem 'Hühnerberg' eine Lage kultiviert wird, die in einer alten Weinbergskarte von 1897 als Erstes Gewächs eingestuft wurde. Das ultrasteile Filetstück des Weingutes und eine der spannendsten Lagen an der Mosel, die von blaugrauem Schiefer geprägt ist. Martin Müllen ist Traditionalist im besten Sinne: Seine ausgeprägte und leidenschaftliche Orientierung an den traditionellen großen Weinlagen der Mosel führt zu klassischen Moselrieslingen, die filigran und langlebig sind. Wie es sich für ein Mosel-Weingut gehört, sind 84 % der Rebflächen mit Riesling bestockt, 6 % Müller-Thurgau, 3 % Weißburgunder, 3% Spätburgunder und 4% Dornfelder teilen sich die restlichen 16 % der Rebfläche.
Auch hat er sich traditionellen Kellermethoden verschrieben. Bei ihm findet man keine Stahltanks oder moderne pneumatische Pressen. Für Martin Müllen ist nachhaltige Arbeit im Weinberg sowie im Keller der Grundstein für einen individuellen und gehaltvollen Wein. Seine Rebstöcke werden sorgfältig von Hand bearbeitet, während der Lese werden die Trauben nur selektiv geerntet, bevor sie in uralten Korbkeltern schonend abgepresst werden. Der Ausbau der Weine erfolgt dann ausschließlich unter Spontangärung in Holzfässern. Dadurch entstehen sehr lagerfähige, exzellente Weine. Es werden ca. 40.000 Flaschen Rot- und Weißwein pro Jahr erzeugt. Das Portfolio umfasst trockene Weine ebenso wie feinherbe, frucht-und edelsüße.
Martin Müllen gehört zu den konsequentesten Winzern der Mosel. Er vinifiziert seine Weine so, wie sie gemacht wurden, als 1897 die Lagen an der Mosel offiziell klassifiziert wurden und sein Trarbacher Hühnerberg in die erste Kategorie der besten Weinberge der Mosel ernannt wurde. Viele seiner Reben stammen aus dieser Zeit und ebenso alt ist Müllens alte Korbkelter und so manches Fuderfass. Martin Müllen presst die Weine sehr langsam bis zu 20 Stunden mit seiner Korbkelter und lässt sämtliche Weine spontan vergären - bis zu dem Zeitpunkt, wo sie dauerhaft aufhören zu gären, denn bei ihm wird nicht mit Reinzuchthefen nachgeimpft.
Manche seiner Weine gären so mehr als ein Jahr im Keller. Nach der Gärung werden die Weine auf der Feinhefe ausgebaut, und zwar ausschließlich im gebrauchten Holz. Meist sind das traditionelle Fuderfässer von 1.000 Litern. Wenn die Mengen kleiner sind, verwendet Martin Müllen, der das Weingut heute mit Sohn Jonas betreibt, auch 500- und 300-Liter-Fässer. Nach dem langen Hefelager werden die Weine mit leichter Filtration und Schwefelung abgefüllt und sind echte Distanzläufer, die sich über Jahrzehnt entwickeln.
Das Weingut gilt trotz der glänzenden Kritiken immer noch als Geheimtipp, vielleicht weil Martin Müllens Weine eben eher durch Eleganz und Mineralität bestechen. "These are top wines from ancient vineyards in the steepest grands crus sites and they remain absolute bargains even in vintages with minor quantities. I can't see any better wines on the planet that are sold at similarly low prices.", meint Stephan Reinhardt von Robert Parker’s Wine Advocate und wir können ihm da nur zustimmen.


































































