Shopping-cart icon
Versandkostenfreie Lieferung ab 6 Flaschen oder 150 € Bestellwert!
Warenkorb reserviert für 00:00Minuten

Frühburgunder

Der Frühburgunder ist vermutlich in Burgund – der Heimat der Pinot-Noir-Traube – entstanden, wurde allerdings später fast nur in Deutschland kultiviert. Doch auch hier stand sie in den 1960er-Jahren kurz vor dem Aussterben. Wegen ihrer geringen Erträge und ihrer Anfälligkeit für Krankheiten war sie in der damaligen Weinwelt, die hauptsächlich auf Massenproduktion ausgerichtet war, kaum noch gefragt.

Mehr lesen
Frühburgunder
Typ
Land
Region
Rebsorte
Top Ergebnisse
Syrah
(27)
Merlot
(24)
Grenache
(20)
Chardonnay
(20)
Sauvignon Blanc
(20)
Von A bis Z
Baga
(1)
Blaufränkisch
(1)
Bobal
(2)
Bourboulenc
(1)
Cabernet Franc
(11)
Cabernet Sauvignon
(17)
Carignan
(6)
Cariñena
(4)
Carménère
(3)
Chardonnay
(20)
Chenin Blanc
(3)
Cinsault
(6)
Clairette
(1)
Colombard
(1)
Cortese
(1)
Corvina
(4)
Corvinone
(2)
Counoise
(2)
Furmint
(1)
Garnacha
(7)
Glera
(1)
Graciano
(3)
Grauburgunder
(3)
Grechetto
(1)
Grenache
(20)
Grenache Blanc
(1)
Grenache Gris
(1)
Grüner Veltliner
(4)
Macabeo
(1)
Malbec
(5)
Marsanne
(1)
Mauzac
(1)
Mazuelo
(2)
Mencía
(1)
Merlot
(24)
Molinara
(3)
Monastrell
(1)
Montepulciano
(2)
Moscato Bianco
(1)
Mourvèdre
(10)
Müller-Thurgau
(1)
Muscadelle
(1)
Muskateller
(2)
Nebbiolo
(2)
Nero d'Avola
(1)
Nero di Troia
(2)
Parellada
(1)
Petit Verdot
(4)
Pinot Grigio
(1)
Pinot Meunier
(6)
Pinot Noir
(11)
Primitivo
(3)
Rieslaner
(1)
Riesling
(14)
Rolle
(1)
Rondinella
(4)
Roussanne
(2)
Sangiovese
(10)
Sangiovese Grosso
(1)
Sankt Laurent
(1)
Sauvignon Blanc
(20)
Scheurebe
(1)
Sémillon
(3)
Shiraz
(8)
Spätburgunder
(3)
Syrah
(27)
Tannat
(1)
Tempranillo
(13)
Tibouren
(1)
Tinta Amarela
(2)
Tinta Barocca
(2)
Tinta de Toro
(2)
Tinta Roriz
(2)
Touriga Franca
(2)
Touriga Nacional
(3)
Trebbiano di Lugana
(1)
Vaccarese
(1)
Verdicchio
(1)
Viognier
(4)
Viura
(1)
Weißburgunder
(3)
Welschriesling
(1)
Xarel-lo
(1)
Zinfandel
(1)
Zweigelt
(1)
Stil
Food Match
Weingut
Preis
Kein Filter ausgewählt
0 Produkte

Frühburgunder

Der Frühburgunder ist vermutlich in Burgund – der Heimat der Pinot-Noir-Traube – entstanden, wurde allerdings später fast nur in Deutschland kultiviert. Doch auch hier stand sie in den 1960er-Jahren kurz vor dem Aussterben. Wegen ihrer geringen Erträge und ihrer Anfälligkeit für Krankheiten war sie in der damaligen Weinwelt, die hauptsächlich auf Massenproduktion ausgerichtet war, kaum noch gefragt. Erst ab den 1970er-Jahren wurde die hohe Qualität der anspruchsvollen Burgundersorte neu entdeckt, weshalb man kurz darauf mit einer systematischen Erhaltungszüchtung begann, um wieder genügend gesunde Pflanzen für den Ertragsweinbau zur Verfügung zu haben. Heute wird die Frühburgunder-Rebe in mehreren deutschen Anbaugebieten kultiviert – vor allem an der Ahr, in Rheinhessen und der Pfalz. Außerhalb Deutschlands ist die Sorte zurzeit zwar kaum zu finden, doch steigt auch in anderen Ländern das Interesse an ihr. Allerdings wird sie nicht überall als eigenständige Varietät anerkannt, sondern vielfach nur als eine Spielart der Sorte Spätburgunder bzw. Pinot Noir gesehen. Wegen ihrer hohen Qualität bei zugleich niedrigen Beständen wurde die Frühburgunder-Traube von der Genießer-Organisation „Slow Food“ im Jahr 2005 in die so genannte „Arche des Geschmacks“ aufgenommen. Dies ist ein imaginäres Rettungsboot für bedrohte, aber kulinarisch besonders wertvolle Lebensmittel. Mit der Aufnahme der Frühburgunder-Rebe in die „Arche“ soll ihr Bekanntheitsgrad erhöht, die Nachfrage nach ihren Weinen vergrößert und somit auch die Erhaltung der Sorte weiter gesichert werden. Die Frühburgunder-Rebe gilt als schwer zu kultivieren, ist aber zum Beispiel weniger anfällig für Pilzerkrankungen als die mit ihr verwandte Spätburgunder-Traube. Dafür ist sie empfindlich gegen die Blattrollkrankheit und neigt außerdem im Frühjahr zum Verrieseln – das heißt zum Verlust ihrer Blüten und Fruchtansätze. Doch durch die Klonselektion, die man seit den 1970er-Jahren durchgeführt hat, sind neue Frühburgunder-Pflanzen weniger anfällig und unkomplizierter in der Pflege als dies in der Vergangenheit der Fall war.